Umsorgt Abschied nehmen im Hospiz Bern
Im Sommer 2026 eröffnet das erste Erwachsenenhospiz im Kanton Bern. Das Hospiz Bern nimmt den Betrieb in der Oranienburg an der Schänzlistrasse 15 in Bern auf. Dort können kranke Menschen am Ende ihres Lebens würdevoll Abschied nehmen, getragen von einem sorgenden Umfeld. Hinter dem Projekt steht die Stiftung Hospiz Mon Soleil Bern. Initiiert hat das Projekt der Verein Hospiz Bern, in dem die Stiftung Hospiz Mon Soleil Bern, die SPITEX BERN, die Lindenhofgruppe und Domicil Bern zusammenarbeiten.
Das Hospiz Bern
Das Hospiz Bern bietet neun Einzelzimmer sowie Aufenthalts- und Gemeinschaftsräume für Patientinnen und Patienten, Angehörige und Besuchende. Ein Garten gehört ebenfalls dazu. Das Betriebskonzept liegt vor, die Rekrutierung der Mitarbeitenden ist angelaufen.
Mit dem Hospiz Bern wird eine wichtige Versorgungslücke geschlossen: Bislang gibt es im Kanton Bern kein stationäres Erwachsenenhospiz. Fachliche Einschätzungen gehen von einem Bedarf von rund 50 Hospizplätzen für Erwachsene aus, sinnvollerweise regional verteilt.
Schwer kranke Menschen am Ende ihres Lebens können würdevoll Abschied nehmen, getragen von einem sorgenden Umfeld.
Das Hospiz Bern ist ein eigenständige Einrichtung. Die Diaconis als Eigentümerin der Oranienburg erbringt hauswirtschaftliche und gastronomische Leistungen.
Das Hospiz Bern steht allen Menschen offen – unabhängig von Glaubens, sozialer oder kultureller Herkunft.
Das Hospiz Bern umfasst 9 Einzelzimmer, Aufenthalts- und Gemeinschaftsräume sowie einen Garten.
Aktuelles
Was ist ein Hospiz?
Ein Erwachsenenhospiz ist ein Ort, wo Menschen würdevoll und getragen von einem sorgenden Umfeld Abschied nehmen können. Menschen, die an einer fortgeschrittenen Krankheit leiden, die bald zum Tod führt, benötigen oft keine Versorgung in einem Akutspital. Die intensive Pflege erlaubt es aber meist auch nicht, dass sie zu Hause sterben können. Betroffen sind ältere Menschen, aber häufig auch Menschen im Erwerbsalter.
Ein Hospiz ist ein idealer Ort auf dem Abschiedweg. Als kleine stationäre Einrichtung vereint das Hospiz Palliativversorgung und Sterbebegleitung. Die häusliche und persönliche Atmosphäre erlaubt es, eine möglichst hohe Lebensqualität zu erhalten. Die Sterbenden und ihre Angehörigen fühlen sich sicher und geborgen, die Mitarbeitenden können auf deren Bedürfnisse eingehen.
Das Hospiz ist eine wichtige Säule in der integrierten Palliative Care. Es schliesst die Lücke zwischen der spezialisierten Palliative Care in Akutspitälern und derjenigen in Langzeitinstitutionen.
Lückenhafte Finanzierung
Hauptgrund für die erst wenigen Hospize in der Schweiz ist die lückenhafte Finanzierung. Die Krankenkassen gelten das Wohnen und die Verpflegung sowie gewisse Kosten für Pflege und Betreuung heute nicht vollständig ab – dies obwohl der Aufenthalt in einem Hospiz in den meisten Fällen günstiger ist als im Spital.
Unbestritten ist, dass Bund und Kantone eine Lösung für eine angemessene Abgeltung von Hospizen leisten sollen. Die Pflege und Begleitung am Lebensende gehört zur Grundversorgung.
Auf Bundesebene wird derzeit diskutiert, wie Leistungen in Hospizstrukturen angemessen vergütet werden können. Resultate sollten in den nächsten Jahren vorliegen.
Der Grosse Rat des Kantons Bern hat eine Motion überwiesen, die den Regierungsrat auffordert, Pilotprojekte von Hospizen zu ermöglichen. Im Sommer 2024 hat der Regierungsrat nun mitgeteilt, dass das Hospiz Bern eines dieser Pilotprojekte ist.
Stiftungsrat

Regula Mader
Präsidentin

Elsbeth Wandeler
Vizepräsidentin

Marianne von Niederhäusern

Berchtold von Fischer
Fundraising

Michael Rom

Marie-Luise Kurmann

Beat Brand
So können Sie uns helfen
Sie können uns mit Spenden und Mitarbeit unterstützen. Die Stiftung Hospiz Mon Soleil ist gemeinnützig, vielerorts sind Spenden steuerbefreit.
Spenden:
Postfinance: CH09 0900 0000 1621 7797 0
In Erinnerung und zu Ehren ihres an einer unheilbaren Krankheit verstorbenen Sohnes Thomas hat Claudine Ammann den «Thomas Amman Fonds» gegründet. Dieser Fonds hat die Stiftung Hospiz Mon Soleil mit einer namhaften Summe bedacht.
Weitere grosszügige Spenden stammen von:
- Burgergemeinde Bern
- Genossenschaft Krematorium Bern
- Gesellschaft zu Mittellöwen
- Jacky und Marie Rose Gillmann
- Scherler Elektro und Telematik
- Schweizerische Mobiliar Bern
- Zwillenbergstiftung
- Gertrud und Berchtold von Fischer
- Landfrauenverein der Kirchgemeinde Hindelbank
- Frau Ursula Hofer Hoby
- Römisch-katholische Gesamtkirchgemeinde Bern und Umgebung
- Heinrich Ulrich Von Bonstetten
- BEKB, Berner Kantonalbank
- Sophie und Karl Binding Stiftung
- Ulrike Halbsgut
- Reformierte Kirchgemeinde Zweisimmen
- Sabine Hahnloser Tschopp